Prada goes to China
Jul 25th, 2010 by Telefonsex Sofort
Während hierzulande die Luxusbranche noch mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu kämpfen hat, begeben sich die Chinesen längst wieder auf Einkaufstour.
Luxusartikel sind dort plötzlich gefragt und so machen sich die Investoren fleißig auf die Suche nach lukrativen Luxus-Schnäppchen. 
Da trifft es sich gut, dass das italienische Modehaus Prada dringend eine Finanzspritze benötigt und die Kapitalgeber aus Fernost schonmal den Geldbeutel lockern.
So schreibt die chinesische Wirtschaftszeitung, dass der chinesische Kaufhaus-Milliardär Lu Qiang scheinbar äußerst interessiert ist, einen Großteil der Prada-Aktien zu erwerben. Prada gehört mit einem Wert von 3.53 Milliarden Dollar zu den 100 wertvollsten Marken weltweit (Platz 87, Interbrand). Allerdings ist dieser Wert in der jüngsten Vergangenheit deutlich gesunken: Von 2008 auf das Jahr 2009 um satte zwei 2 Prozent. Luxus kann sich halt nicht mehr jeder leisten – oder sagen wir mal: will sich vielleicht auch nicht mehr jeder leisten, da der Fokus in Krisenzeiten wohl eher auf gewinnbringenden Geschäften liegt.
Doch nun entdecken die Chinesen ihre Lust am Luxus. Nach noblen deutschen Autos stehen nun ganze Unternehmen hoch im Kurs. Natürlich bitte diejenigen, die fette Margen versprechen.
Prada wird das Ganze nur recht sein, denn neben der Konsumflaute droht ein finanzieller Engpass durch auslaufende Kredite. Auch hat sicher das Hickhack um den geplanten Börsengang die Glaubwürdigkeit des Unternehmens nicht gerade gestärkt.
Trotzdem – Investitionen in das Luxussegment lohnen sich nach wie vor. Prognosen sagen für das laufende Jahr schon eine Umsatzsteigerung von acht Prozent voraus.
Wir Mädchen hier wirken fleißig daran mit. Denn nicht nur die Chinesen stehen auf Luxus. Auch wir mögen Prada & Co. gern an uns. Schließlich wollen wir schick und gepflegt aussehen.
[...] Luxus ist für mich das Größte. Gerade habe ich gelesen, dass es immer mehr Firmen gibt, die sich auf die Erfüllung von den Wünschen der Reichen dieser Welt spezialisiert haben. Sogenannte exklusive Concierge-Dienste. Die organisieren mal eben 30 Pinguine für eine Party, Karten für die Oper, die eigentlich ausverkauft ist, oder lassen ein russisches Pärchen bis zwei Uhr nachts in einem Nobelkaufhaus shoppen. [...]